Flutlicht, Fledermäuse und ein echter Krimi in Dortmund
- vor 3 Tagen
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Ein Spiel unter Flutlicht – ausgerechnet während des Europäischen Tags der Fledermäuse und dazu noch auf dem Bundesliga-Feld der Dortmund Wanderers – war für unsere Mannschaft, die Duisburg Flying Bats, etwas ganz Besonderes. Sowohl für erfahrene Spieler als auch für die Rookies, die bei den Flying Bats ihre erste Baseballsaison erleben.
Für Fabrice Gumprich, der zuvor Kampfsport betrieben hat, ist der Wechsel zu einem Mannschaftssport ohnehin etwas völlig Neues. In Dortmund stand er zum zweiten Mal im Starting Line-up und konnte das komplette Spiel mitmachen. Zwar lässt sein erster Hit noch auf sich warten, dafür konnte er bereits mehrfach auf Base kommen.
Auch Mavie Bruné ist neu im Team. Obwohl es bei den Flying Bats bereits eine Softball-Abteilung gibt, wollte sie mit Baseball anfangen. In Dortmund feierte sie ihr Debüt – konnte sogar zwei Runs scoren und bekam den blauen Fleck an der Seite beim Hit by Pitch als Erinnerung an diesen Tag
Das Spiel selbst war bei regnerischem Wetter von Beginn an ausgeglichen. Im ersten Inning konnten die Duisburger fünf Runs scoren, vor allem durch mehrere Walks und ein RBI-Single von Pusch. Eigentlich eine gute Ausgangslage für unseren Starting Pitcher Schönfelder. Doch wie es in der Bezirksliga manchmal so ist, war der Vorsprung schnell wieder aufgebraucht.
Die Dortmunder antworteten mit sechs Runs und zwangen die Duisburger zu einem Pitcherwechsel. Pusch übernahm auf dem Mound und musste im zweiten Inning noch zwei Runs hinnehmen. Auch die Dortmunder wechselten im zweiten Inning ihren Pitcher. Der neue Pitcher bekam die Offensive der Fledermäuse zunächst in den Griff – 5:8.
Ab dem dritten Inning beruhigte sich das Spiel etwas. Die Duisburger erzielten zwei unbeantwortete Runs. Einer davon entstand durch einen RBI-Walk von Bruné, die Coach Dektyarov anschließend mit dem Kommando „Easy way“ über die Homeplate brachte. Damit stand es 7:8.
Das scorelose vierte Inning war schließlich nur die Ruhe vor dem Sturm.
Im fünften Inning flogen die Duisburger Bats dann richtig:
Ein RBI-Triple von Elfrink brachte Bruné nach Hause. Anschließend sorgte ein RBI-Double von Pusch für den nächsten Run. Ein sanfter Schlag von Bulenda ins Outfield stellte den Leftfielder vor Probleme und brachte Pusch über die Homeplate. Danach folgte das nächste RBI-Triple – diesmal von Bosbach, der Bulenda nach Hause brachte.
Die Dortmunder reagierten erneut mit einem Pitcherwechsel, um das dritte Out zu produzieren.
Doch auch die Duisburger wechselten ihren Pitcher. Bosbach übernahm den Mound und schaffte direkt zwei schnelle Outs. Der dritte Out sollte allerdings deutlich schwieriger werden. Die Wanderers erzielten inzwischen fünf Runs und glichen zum 13:13 aus.
Coach Dektyarov übernahm schließlich selbst auf dem Mound, um das Inning zu beenden. Mit einem Strikeout erlöste er die Duisburger und sorgte für das dritte Out.
Im nächsten Inning legte Dektyarov noch drei Strikeouts nach. Die Duisburger konnten gleichzeitig durch Runs von Hermans und Elfrink die Führung wieder auf zwei Runs ausbauen – 15:13.
Im letzten Inning bauten die Duisburger ihre Führung zunächst weiter aus. Ein 2-RBI-Triple von Elfrink – seinem zweiten Triple des Spiels – sowie zwei weitere Runs durch Elfrink und Charest sorgten zwischenzeitlich für einen komfortablen Vorsprung von sechs Runs.
Doch die Wanderers gaben sich nicht geschlagen. Mit einem RBI-Triple und einem 2-RBI-Single machten sie das Spiel trotz zweier Strikeouts noch einmal spannend und erzielten insgesamt vier Runs.
Am Ende war es ein scheinbar unspektakuläres Play am Second Base: Bosbach erledigte den letzten Out und beendete damit einen echten Krimi.
Endstand: 19:17 für die Duisburg Flying Bats!
Eigentlich sollten die Duisburger am 5. September wieder gegen die Dortmund Wanderers spielen – diesmal zu Hause. Da der heimische Platz allerdings noch nicht fertig ist, wird das Spiel zunächst verschoben.
Der nächste Termin gegen die Dortmund Wanderers findet daher voraussichtlich am 10. Oktober erneut in Dortmund statt.




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